EU-Signaturstufen (eIDAS): Was ist der Unterschied zwischen einfacher, fortgeschrittener und qualifizierter Signatur?
Die Grundidee von eIDAS
eIDAS ist eine EU-Verordnung, die 2016 in Kraft trat. Sie schafft gemeinsame Regeln für die elektronische Identifizierung und Signaturen in allen EU-Ländern.
SES – Einfache elektronische Signatur
SES ist die einfachste Signaturstufe. Es kann ein in einer E-Mail geschriebener Name, ein Kontrollkästchen auf einem Webformular oder eine gezeichnete Signatur sein.
AES – Fortgeschrittene elektronische Signatur
AES erfordert, dass der Unterzeichner zuverlässig identifiziert ist, z.B. mit Bankzugangsdaten oder mobilem Zertifikat. Für die meisten kommerziellen Verträge reicht AES aus.
QES – Qualifizierte elektronische Signatur
QES ist die stärkste Stufe, die direkt einer handschriftlichen Signatur entspricht. Sie erfordert ein Zertifikat eines zugelassenen Vertrauensdiensteanbieters.
Wann reicht welche Stufe?
Für kleine Unternehmen hängt die Wahl der richtigen Stufe vom Risiko und Wert des Dokuments ab. SES für interne Bestätigungen, AES für Kundenverträge, QES für Immobiliengeschäfte.
Praktisches Beispiel
Ein Beratungsunternehmen mit drei Mitarbeitern bearbeitet monatlich 10–15 Kundenverträge. Der Umstieg auf AES-Signaturen spart ca. 2 Stunden pro Woche.
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